Phonetik und Sprachverarbeitung
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Hier finden Sie eine Liste der Publikationen der am Institut für Phonetik und Sprachverarbeitung beschäftigten und mit ihm assoziierten Wissenschaftler. Sie können die Liste durchsuchen und nach Jahr oder nach Publikationstyp sortieren lassen.

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Das IPS hat seit seiner Gründung 1972 in 39 Ausgaben die „Forschungsberichte des Instituts für Phonetik und sprachliche Kommunikation der Universität München (FIPKM)“ herausgegeben. 2002 wurde die Reihe eingestellt. Einige der Ausgaben zwischen 1996 und 2002 sind online abrufbar. Andere Ausgaben sind auf Anfrage in gedruckter Form erhältlich.
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1993
1995-1998
08-
-99,02-06,14-





Reference

Klingler, N., Kleber, F., Jochim, M., Pucher, M. (2019). Sprachrhythmische Unterschiede in Mittelbairischen Dialekten Und Süddeutschen Standardvarietäten. In 14. Bayerisch-Österreichische Dialektologentagung (BÖDT).

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@inproceedings{klinglerSprachrhythmischeUnterschiedeMittelbairischen2019,
  title = {Sprachrhythmische {{Unterschiede}} in Mittelbairischen {{Dialekten}} Und S{\"u}ddeutschen {{Standardvariet{\"a}ten}}},
  booktitle = {14. {{Bayerisch-{\"O}sterreichische Dialektologentagung}} ({{B{\"O}DT}})},
  author = {Klingler, Nicola and Kleber, Felicitas and Jochim, Markus and Pucher, Michael},
  year = {2019},
  address = {{Salzburg}},
  abstract = {Obwohl Rhythmusunterschiede zwischen Sprachen unstrittig scheinen, ist deren typologische Klassifizierung und vor allem die Klassifizierung einzelner Variet{\"a}ten nicht endg{\"u}ltig gekl{\"a}rt. Sogenannte silbenz{\"a}hlende Sprachen, zu denen viele romanische Sprachen, aber auch alemannische Dialekte gerechnet werden, weisen weniger Reduktionen bei unbetonten Vokalen (z.B. Segmentk{\"u}rzungen, Vokalzentralisierungen) auf [1, 2] als sogenannte wort- oder akzentz{\"a}hlende Sprachen [3, 4], zu denen unter anderem das Deutsche geh{\"o}rt. Gleichlange Silben (silbenz{\"a}hlend) bzw. Intervalle zwischen akzentuierten Silben (akzentz{\"a}hlend), wie in der Isochroniehypothese angenommen [5, 6], lassen sich signalphonetisch jedoch kaum nachweisen, u.a. aufgrund der gro{\ss}en phonetischen Variabilit{\"a}t innerhalb und zwischen diversen untersuchten Merkmalen [1, 2, 7]. Ziel der vorliegenden Korpusstudie ist es, zwei in Bayern und {\"O}sterreich gesprochene mittelbairische Variet{\"a}ten entlang des phonetischen Rhythmuskontinuums von silben- zu akzentz{\"a}hlend einzuordnen, ausgehend von der Annahme, dass die regionalen Standardvariet{\"a}ten eher akzentz{\"a}hlend sind als die dialektalen Variet{\"a}ten [6]. Hypothese war, dass akzentz{\"a}hlende Variet{\"a}ten aufgrund der st{\"a}rker ausgepr{\"a}gten Reduktion unbetonter Vokale einen gr{\"o}{\ss}eren Dauerunterschied zwischen betonten und unbetonten Vokalen aufweisen als silbenz{\"a}hlende Variet{\"a}ten. In einer ersten Analyse wurden in rund 1000 troch{\"a}ischen Wort-7RNHQV GHU )RUP \&{\textendash}9\&\# (z.B. Kater, Puder) von insgesamt 59 Sprecher*innen der in Wien bzw. Oberbayern gesprochenen Dialekte (Ostmittelbairisch, Westmittelbairisch) und Standardvariet{\"a}ten (Wien, M{\"u}nchen) die phonetische Dauer der betonten Vokale (V1) der ersten Silbe (ausschlie{\ss}lich phonologische Langvokale) sowie des unbetonten Reduktionsvokals /\#/ der zweiten Silbe (V2) gemessen. F{\"u}r die Berechnung des Dauerunterschieds (Distanz) wurden anschlie{\ss}end f{\"u}r jedes Wort die V2-Dauern von der entsprechenden V1-Dauer subtrahiert. Mit der Hypothese {\"u}bereinstimmend deuten die Ergebnisse darauf hin, dass beide mittelbairischen Dialekte Tendenzen zu einer silbenz{\"a}hlenden Sprache aufweisen, da sie deutlich geringere Distanzen zwischen V1 und V2 aufweisen als die zugeh{\"o}rigen Standardvariet{\"a}ten (d.h. Ostmittelbairisch {$<$} Wiener Standard, Westmittelbairisch {$<$} M{\"u}nchner Standard). Folgeanalysen sollen Aufschluss {\"u}ber eine m{\"o}gliche verminderte Zentrierung unbetonter Vokale liefern. [1] B. Siebenhaar, ``Phonological and phonetic considerations for a classification of Swiss German dialects as a word language or a syllable language,'' in Syllable and Word Languages, J. Caro Reina \& R. Szczepaniak (Hrsg.), Berlin, M{\"u}nchen, Boston: DE GRUYTER, 2014. [2] R. Szczepaniak, Der phonologisch-typologische Wandel des Deutschen von einer Silben- zu einer Wortsprache, Berlin; Mouton de Gruyter, 2007. [3] P. Auer, ``Is a Rhythm-based Typology Possible?: A study of the role of prosody in phonological typology,'' KontRI Working Paper No. 21, 1993. [4] P. Auer \& S. Uhmann, ``Silben- und akzentz{\"a}hlende Sprachen: Literatur{\"u}berblick und Diskussion,'' Zeitschrift f{\"u}r Sprachwissenschaft, 7(2), 1988. [5] I. Lehiste, ``Isochrony reconsidered,'' Journal of Phonetics, 5, pp. 253{\textendash}263, 1977. [6] X. Faur{\'e}, D. J. Hirst \& M. Chafcouloff, ``Rhythm in English. Isochronism, pitch, and perceived stress,'' in The Melody of Language, L.R. Waugh \& C.H. van Schooneveld (Hrsg.), Baltimore: University Park Press, 1980, pp. 71{\textendash}79. [7] S. Schmid, ``Syllable typology and the rhythm class hypothesis: Evidence from Italo-Romance dialects,'' in Syllable and Word Languages, J. Caro Reina \& R. Szczepaniak (Hrsg.), Berlin, M{\"u}nchen, Boston: DE GRUYTER, 2014.},
  annotation = {Abstract only}
}

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